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Do, 31.01.2019

Wochen der Entscheidung beginnen in Thüringen

Beim Auswärtsspiel am Sonntag gegen die Basketball Löwen Erfurt (Tipoff 17.00 Uhr) will sich die OrangeAcademy im Kampf um die Playoff-Plätze behaupten.

Mit noch vier verbleibenden Spielen in der Hauptrunde wird die Luft für die OrangeAcademy immer dünner. Denn durch die 68:83-Niederlage gegen Leverkusen am vergangenen Sonntag sind die Ulmer zurück auf den neunten Tabellenplatz gerutscht. Am Ende der regulären Saison würde dieser Platz bedeuten, dass die Mannschaft von Danny Jansson ab März in den Play-Downs um den Klassenerhalt kämpfen muss. Auch wenn der Abstand zu den Playoff-Plätzen verschwindend gering ist – die viertplatzierten Gießener haben gerade einmal zwei Siege mehr auf dem Konto –, kann sich jede weitere Niederlage folgenschwer auswirken. Ein wichtiger Faktor im Kampf um die Playoff-Plätze wird, wie das Spiel gegen Leverkusen schon gezeigt hat, die Personalsituation sein. Neben Marius Stoll und Mate Fazekas, die beide verletzungsbedingt ausfielen, gehörten nämlich auch die Youngster Timo Lanmüller und Zach Ensminger, die für die Ulmer U18-Auswahl beim „Adidas Next Generation Tournament“ in München antraten, nicht zum Kader gegen die GIANTS. Vor allem auf den Guard-Positionen hatte Head Coach Jansson daher einen Engpass zu beklagen. „Wir haben im Aufbau quasi ohne Pointguard gespielt und mussten viel improvisieren“, so der Finne. Die Genesung der Außenband-Verletzung von Marius Stoll wird höchstwahrscheinlich auch noch etwas mehr Zeit beanspruchen, und auch der Einsatz von Timo Lanmüller am Sonntag kann wegen einer Knöchelverletzung noch nicht garantiert werden. Im Spiel gegen die Erfurter könnte neben Zach Ensminger daher ebenfalls Winter-Neuzugang Eric Davis in die Rolle des Pointguards schlüpfen.

„Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen zu Beginn der Saison erwarte ich eine veränderte Erfurter Mannschaft." Danny Jansson

Neuzugang Eric Davis gelangen im Spiel gegen Leverkusen am vergangenen Sonntag 15 Punkte. Foto: Harry Langer
Nach einem schwierigen Start in die Saison haben die Erfurter durch eine Serie von sechs Siegen in Folge im November und Dezember des vergangenen Jahres den Turnaround geschafft und sich als seriöser Anwärter auf die Playoff-Plätze etabliert. Zu Beginn des neuen Jahres musste die Mannschaft von Trainer Florian Gut mit drei Niederlagen in Folge zwar ein kleines Tief verkraften, konnte nach dem 83:82-Erfolg über den BBC Coburg am vergangenen Sonntag aber wieder Selbstvertrauen tanken. „Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen zu Beginn der Saison, welches wir für uns entscheiden konnten, erwarte ich eine veränderte Erfurter Mannschaft. Sie haben sich in der Zwischenzeit enorm gesteigert und sind als Team zusammengewachsen. Es wird vor allem darauf ankommen, ob es uns gelingt, in 1-gegen-1-Situationen effektiv zu verteidigen“, erklärt Trainer Jansson vor der Reise in die Thüringer Landeshauptstadt. Auffälligster Spieler in den Reihen der Löwen ist der Deutsch-Amerikaner David Taylor. Der Combo Guard kommt pro Spiel auf 19,2 Punkte, 3 Assists und 5,5 Rebounds und ist damit Topscorer der Thüringer. Zudem bringt er Erfahrung aus 21 Bundesliga-Einsätzen (Oettinger Rockets) mit. Mit Shooting Guard Maximilian Kuhle und Big Man Robert Franklin ergänzen zwei weitere Go-to-Guys den Kader der Erfurter, die beide in der Lage sind, zweistellig zu scoren. Zurzeit stehen die Löwen mit einer Bilanz von neun Siegen bei neun Niederlagen auf dem fünften Platz in der Tabelle der ProB Süd.

Danny Jansson (Head Coach): „Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen zu Beginn der Saison, welches wir für uns entscheiden konnten, erwarte ich eine veränderte Erfurter Mannschaft. Sie haben sich in der Zwischenzeit enorm gesteigert und sind als Team zusammengewachsen. Es wird vor allem darauf ankommen, ob es uns gelingt, in 1-gegen-1-Situationen effektiv zu verteidigen.“
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