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So, 27.01.2019

Ohne Fünf – ohne Chance!

Ohne fünf Stammkräfte gerät die OrangeAcademy gegen die Bayer Giants Leverkusen früh ins Hintertreffen und verliert gegen den Liga-Primus nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten mit 68:83 (25:49).

Der Aufwärtstrend der letzten Wochen ist gestoppt. Bei der 68:83-Heimniederlage gegen die BAYER GIANTS Leverkusen wurde die OrangeAcademy am Sonntag Opfer des strapaziösen Spielplans. Weil neben den verletzten Marius Stoll und Mate Fazekas drei weitere Stammkräfte fehlten – Timo Lanmüller, Zach Ensminger und Latrell Großkopf vertraten Ulm beim „Adidas Next Generation Tournament“ –, stand Head Coach Danny Jansson gegen den Tabellenführer nur ein 9-Mann-Kader zur Verfügung. „Besonders auf den Guard-Positionen haben uns die Ausfälle sehr weh getan“, resümierte Jansson, der die Felle früh davon schwimmen sah: Vor 500 Zuschauern am Kuhberg geriet die OrangeAcademy schon im ersten Viertel mit 16 Punkten (13:29) und bis zur Halbzeit mit 24 Zählern (25:49) in Rücklage. „Wir haben uns direkt in ein Loch gegraben, aus dem wir nicht mehr herausgekommen sind“, so Coach Jansson. Auch eine deutlich verbesserte zweite Hälfte (43:34) konnte daher am Spielausgang nichts mehr ändern. 

„Besonders auf den Guard-Positionen haben uns die Ausfälle sehr weh getan; wir haben quasi ohne Point Guard gespielt und mussten viel improvisieren.“ - Danny Jansson

Spielverlauf: Die Herkulesaufgabe gegen den Tabellenführer begann dank eines Tip-Ins von Nicolas Bretzel vielversprechend (2:0, 1.) – doch es sollte das vorerst letzte Ulmer Highlight bleiben. Während die Gastgeber danach rund vier Minuten lang auf einen Feldkorb warteten, unterstrichen die „Giants“ mit einem 2:18-Lauf ihre Favoritenstellung (5:18, 7.). Es dauerte bis in die Schlussminute des 1. Viertels, ehe Ulm mit drei eigenen Körben zum 13:29 wieder Selbstvertrauen tankte. Doch der Knoten wollte nicht platzen: Der Dreier, den Nico Möbus nach der Pause versenkte (16:32, 12.), blieb für lange Minuten Ulms einziger Feldkorb im zweiten Viertel – was umso schwerer wog, da auch von der Freiwurflinie der Korb wie vernagelt war (7/18 in der ersten Hälfte). Nachdem Nils Mittmann den Rückstand kurzzeitig auf die 15-Punkte-Marke runtergeschraubt hatte, war Leverkusen prompt wieder zur Stelle: Ein 2:11-Run vor der Halbzeitpause ließ das Bayer-Polster auf 25:49 anwachsen.
 
Dass die Ulmer sich aber keineswegs aufgaben, zeigte der 7:2-Lauf, mit dem die Hausherren zu Beginn des zweiten Durchgangs aus den Startlöchern schossen. Besonders dank Eric Davis und Nico Betzel lief der Ulmer Angriff nun runder: Als Davis in der 29. Minute seine Punkte sieben bis neun im dritten Abschnitt erzielte, war die große Ulmer Halbzeit-Hypothek auf 17 Punkte reduziert (47:64). Doch die Gäste machten prompt wieder Ernst: Zwei Distanztreffer ließen die Differenz zu Beginn des Schlussviertels einmal mehr auf über 20 Zäher anwachsen (47:70, 31.). Auch eine 6:0-Serie brachte die Ulmer anschließend zwar noch einmal auf 13 Zähler heran (68:81), aber nicht ernsthaft zurück ins Spiel. 
 
Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy): „Das war heute aus vielen Gründen ein schwieriges Spiel. Besonders auf den Guard-Positionen haben uns die Ausfälle sehr weh getan; wir haben quasi ohne Point Guard gespielt und mussten viel improvisieren. Leverkusen hat das Spiel mit einigen schweren Dreiern eröffnet und wir haben uns direkt in ein Loch gegraben, aus dem wir nicht mehr herausgekommen sind. In dieser Phase war unsere Mentalität nicht gut. In der zweiten Halbzeit waren wir konzentrierter, konnten aber den Rückstand nicht mehr gutmachen.“
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