Gießen, Artland Dragons, Göttingen, Leverkusen oder das Derby mit den Crailsheim Merlins – klingende Namen bei Heimspielen am OrangeCampus. Die OrangeAcademy mitten im Konzert der Traditionsclubs und ambitionierten Profiteams. Lange Zeit war nicht sicher, ob und wie das Nachwuchsteam der Ulmer den vielfältigen sportlichen und organisatorischen Herausforderungen der zweithöchsten Spielklasse in Deutschland begegnen kann. Trotz einiger großer Fragezeichen haben die Ulmer getreu ihrer Devise entschieden: Leistung soll belohnt werden. Deswegen war der Weg nach dem Finaleinzug in der ProB und dem damit verbundenen, sportlichen Aufstieg in die ProA eigentlich klar… wenn da inzwischen nicht viele Dinge eine Rolle spielen würden, die man zunächst gar nicht auf dem Zettel hat.
Vom Aufstiegstraum in die Realität
Zum einen der europäische Aderlass an die US-Colleges: exorbitant gewachsene Verdienstmöglichkeiten und die Sogkraft des US-Basketballs ziehen junge Spieler aus der ganzen Welt fast schon magisch an. Allein aus der letztjährigen OrangeAcademy-Mannschaft wechseln bisher drei Leistungsträger in die NCAA. Die nächsten Hürden sind hausgemacht: Die 2. Liga hat in den letzten Jahren die Teilnahme von Farmteams – also den Nachwuchsteams der Bundesligisten – spürbar erschwert. Alle Vorgaben müssen bis ins kleinste Detail umgesetzt werden, obwohl viele Dinge bereits durch den Erstligisten abgedeckt wären. Auch daran, ob der MainCourt des OrangeCampus ProA-tauglich gemacht werden kann, wurden von Liga-Seite erhebliche Zweifel formuliert. Alle Optionen wurden in den letzten Wochen akribisch geprüft, ein Lizenztausch mit Leitershofen stand genauso im Raum wie eine Rückgabe der Spielberechtigung.
Vom Aufstiegstraum in die Realität
Zum einen der europäische Aderlass an die US-Colleges: exorbitant gewachsene Verdienstmöglichkeiten und die Sogkraft des US-Basketballs ziehen junge Spieler aus der ganzen Welt fast schon magisch an. Allein aus der letztjährigen OrangeAcademy-Mannschaft wechseln bisher drei Leistungsträger in die NCAA. Die nächsten Hürden sind hausgemacht: Die 2. Liga hat in den letzten Jahren die Teilnahme von Farmteams – also den Nachwuchsteams der Bundesligisten – spürbar erschwert. Alle Vorgaben müssen bis ins kleinste Detail umgesetzt werden, obwohl viele Dinge bereits durch den Erstligisten abgedeckt wären. Auch daran, ob der MainCourt des OrangeCampus ProA-tauglich gemacht werden kann, wurden von Liga-Seite erhebliche Zweifel formuliert. Alle Optionen wurden in den letzten Wochen akribisch geprüft, ein Lizenztausch mit Leitershofen stand genauso im Raum wie eine Rückgabe der Spielberechtigung.