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Mo, 25.02.2019

Playoff-Generalprobe misslingt

Die OrangeAcademy gibt im letzten Hauptrunden-Spiel eine komfortable Halbzeitführung aus der Hand und verliert gegen die RheinStars Köln mit 88:94 / Playoff-Achtelfinale gegen LOK Bernau

Die OrangeAcademy beendet die ProB-Hauptrunde mit einer Niederlage und geht als Tabellensiebter in die „Postseason“. Für die bereits qualifizierten Ulmer, für die es am letzten Spieltag nur noch um die bestmögliche Abschluss-Platzierung ging, verlief die Playoff-Generalprobe am Samstagabend nur zeitweise wie gewünscht: Nach einer 59:45-Halbzeitführung kamen die Hausherren vor 470 Zuschauern am Kuhberg komplett aus dem Tritt und ließen die Gäste aus Köln zurück ins Spiel. Der Tabellenletzte nahm die Einladung an und drehte die Partie mit 51 Punkten im zweiten Durchgang. Danny Jansson bemängelte nach der 88:94-Niederlage: „Wir haben heute nicht die nötige Intensität gefunden, um eine gute Verteidigung zu spielen.“

Der Ulmer Head Coach hat nun eine Woche Zeit, um sein Team auf das Playoff-Achtelfinale vorzubereiten. Dort heißt der Gegner ab Samstag (19 Uhr) LOK Bernau, das die Nord-Staffel als Zweiter abgeschlossen hat. „Wenn wir eine Chance in dieser Serie haben wollen, muss unsere Defensive nächste Woche anders aussehen“, betonte Jansson.

"Wir hatten zwar die Halbzeit-Führung, aber unser Fokus war heute nicht ausreichend." - Danny Jansson

Spielverlauf: Nach verhaltenen ersten Minuten brachten drei Dreier in Folge von Nils Mittmann Ulm ins Spiel (14:7, 6. Minute). Wirklich Kapital schlagen konnten die Hausherren daraus aber nicht: Als vier Minuten später die Sirene zur ersten Viertelpause ertönte, war der Vorsprung auf Grund eines Kölner 7:0-Laufs auf zwei Zähler geschrumpft (22:20, 10.). Die Pausenansprache von Danny Jansson zeigte dann aber Wirkung: Ein Dreier von Robert Stark leitete nun eine Ulmer 7:0-Serie ein, die wieder für klare Verhältnisse sorgte (29:22, 12.). Als dann wenig später Marius Stoll bereits den siebten Ulmer Drei-Punkte-Wurf im Kölner Korb versenkte, war die Führung beim Stand von 42:32 (17.) erstmals zweistellig. Ein fulminantes zweites Viertel (37:23) endete schließlich in einer 14-Punkte-Halbzeit-Führung. 
 
Der Ulmer Offensivpower schien nach dem Seitenwechsel aber der Stecker gezogen worden zu sein. Während die Gastgeber sich nun immer mehr in Einzelaktionen verstrickten, kam Köln Punkt um Punkt heran: Ein 5:15-Run sorgte nach 30 Minuten wieder für ein völlig offenes Spiel (71:70). Zunächst schien sich Ulm davon erholen zu können: Vier Punkte von Till Pape bescherten der OrangeAcademy wieder etwas Luft (81:77) – doch Köln antwortete eiskalt. Zwei Dreier und anschließend ein Layup von Benedict van Laack kippten die Partie (81:84, 37.). Marius Stoll konnte zwar postwendend wieder von „downtown“ ausgleichen, doch es blieb das letzte Ulmer Aufbegehren: In den letzten vier Minuten gelang den Schwaben nur noch ein einziger Feldkorb.   
 
Danny Jansson: „Wir haben heute nicht die nötige Intensität gefunden, um eine gute Verteidigung zu spielen. Wir hatten zwar die Halbzeit-Führung, aber unser Fokus war heute nicht ausreichend. Wenn wir in der Serie gegen Bernau eine Chance haben wollen, muss unsere Defensive nächste Woche anders aussehen.“ 
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