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Mittwoch, 29. April 2026

Mit Blowout-Sieg ins Halbfinale

Mit einem beachtlichen 91:64-Heimsieg setzt sich die OrangeAcademy im entscheidenden Spiel drei der Viertelfinalserie gegen die Porsche BBA Ludwigsburg durch. Bereits am Sonntag startet die Halbfinalserie gegen LOK Bernau.

Statement-Sieg dank Monsterlauf nach Wiederbeginn. Viertelübergreifend stellte ein 19:2-Lauf der defensiv wachsamen Hausherren die Weichen für den deutlichen Erfolg im Do-or-Die-Schwabenderby. Die defensive Intensität war bei den Doppelstädtern über die gesamten 40 Minuten präsent und stellte die Ludwigsburger Offensive vor große Probleme. Mit der zunehmenden Anzahl an Fastbreaks häuften sich die eigenen Punkte, und der Vorsprung wuchs entscheidend an. Krachende Highlight-Dunks von Meissa Faye und spektakuläre Blocks von Endurance Aiyamenkhue brachten zudem das Publikum auf dem Maincourt des OrangeCampus zum Beben. „Glückwunsch an beide Teams für eine herausragende Serie. Gestern haben wir es in der NBBL geschafft, 35 Minuten lang sehr guten Basketball zu spielen und uns damit verdient das Ticket zum Top4 zu sichern. In der ProB hatten wir heute aufgrund des engen Terminplans nicht die besten Voraussetzungen, deshalb muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Sie war ab der ersten Sekunde voll fokussiert und hat auch ein sehr gutes Ludwigsburger Team physisch an seine Grenzen gebracht. Dementsprechend freue ich mich sehr, dass wir uns für die harte Arbeit belohnen konnten“, erklärt Cheftrainer Florian Flabb stolz. Am Sonntag steigt bereits das erste Spiel der Halbfinalserie gegen LOK Bernau. Tip-off der Partie ist um 17 Uhr auf dem Main Court des OrangeCampus. Gespielt wird dann um den sportlichen Aufstieg in die ProA.
Foto: Kira Kurz
Physische Anfangsphase
In einer intensiven Anfangsphase taten sich beide Mannschaften offensiv schwer. Die Defensiven der beiden Schwaben arbeiteten äußerst physisch und ließen nur wenig zu. Ludwigsburg nutzte seine Physis unter den Brettern mit zunehmender Spieldauer besser und fand so zu Punkten. Ein kleiner Lauf kurz vor der ersten Viertelpause kippte jedoch das Momentum: Angeführt von Namori Omog drehte die OrangeAcademy erstmals die Partie (19:17; Q1). Lenni Kunzewitsch war der nächste Uuulmer, der von der Bank wichtige Impulse setzte. Zwei Dreier und ein sehenswerter Assist ließen die Führung weiter anwachsen. Die Barockstädter kämpften sich jedoch über ihr Juwel Julis Baumer wieder heran. Dank eines kleinen Schlussspurts und stabiler Verteidigung hielten die Hausherren dagegen (40:31; Q2).
Foto: Kira Kurz
Monsterlauf im dritten Viertel ebnet den Weg
Mit viel Energie kamen die jungen Uuulmer aus der Halbzeitpause. Ein schneller 6:0-Lauf direkt nach Wiederbeginn zwang Ludwigsburg zur nächsten Auszeit. Auch danach fanden die Gäste keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Die aggressive Verteidigung der Gastgeber nahm den Barockstädtern komplett den Rhythmus. Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels betrug die Führung bereits 28 Punkte. Diese konnten die Ludwigsburger nach einer Auszeit zwar etwas verkürzen, doch entscheidend näher kamen sie nicht mehr (67:46; Q3). Nach einem kurzen Lauf der Gäste zog die OrangeAcademy die Intensität wieder an und stellte den alten Abstand schnell wieder her. Ludwigsburg fand keine Antwort mehr, sodass die Gastgeber den deutlichen Sieg souverän ins Ziel brachten (91:64; Q4).
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