Ganze 90 Minuten nach der ursprünglichen Tipoff-Zeit startete das Schwabenderby gegen Ludwigsburg und demnach auch die Viertelfinalserie. Grund dafür war eine Vollsperrung auf der A8 zwischen Merklingen und Ulm, die die Ludwigsburger Anreise deutlich verspätete. Trotz der sehr kurzen Aufwärmphase waren es die Barockstädter, die zu Beginn den Ton angaben. Mit schnellen Händen und treffsicheren Distanzwürfen spielten sie sich wahrhaftig in einen Rausch. Im zweiten Viertel konnte die OrangeAcademy über Joel Cwik ins Spiel zurückfinden und den Rückstand weiter verkürzen. Der entscheidende Turnaround gelang in Viertel drei, wo das gute Zusammenspiel die entscheidenden Würfe hervorbrachte. Schlussendlich waren die jungen Uuulmer auch ohne Teo Milicic und Endurance Aiyamenkhue dazu in der Lage, den wichtigen Sieg im ersten Spiel einzufahren. „Ich bin stolz darauf, wie meine Mannschaft auf die Ungewissheit, die vor Spielbeginn geherrscht hat, reagiert hat. Wir sind jung, und bleiben am Ende trotzdem fokussiert. Was uns enorm auszeichnet dieses Jahr ist, dass wir auf nahezu jede Situation eine Lösung finden können – das macht mich stolz“, erklärt Cheftrainer Florian Flabb, der nach Spielende seine Trophäe für den „Trainer des Jahres“ Award überreicht bekommen hat.
Schwungvoller Start trotz langer Ungewissheit
Intensiv startete das verspätete Schwabenderby auf beiden Seiten. Punkte gab es in den Anfangsminuten nahezu ausschließlich in der Zone. Gerade bei den jungen Uuulmern blieb das Handgelenk noch kalt. Ludwigsburg kam zunehmend besser in die Partie und powerte sich zu einem 11:0-Lauf, der Ulm zur Auszeit zwang. Auch nach dieser bekamen die Hausherren keinen Fuß ins Spiel, die Barockstädter hielten das Tempo weiterhin unfassbar hoch und bauten ihre Führung aus (12:27; Q1). Im zweiten Viertel besserten sich die jungen Uuulmer sichtbar. Am defensiven Ende des Parketts wurde die Energie spürbar erhöht und Steals verhalfen den Doppelstädtern zählbares zu kreieren. Offensiv lief der Ball auch deutlich besser und durch das konsequente Attackieren des Korbs belohnten sich die Hausherren von der Freiwurflinie. Demnach verkürzten die Orangenen zur Pause deutlich (37:42; Q2).
Intensiv startete das verspätete Schwabenderby auf beiden Seiten. Punkte gab es in den Anfangsminuten nahezu ausschließlich in der Zone. Gerade bei den jungen Uuulmern blieb das Handgelenk noch kalt. Ludwigsburg kam zunehmend besser in die Partie und powerte sich zu einem 11:0-Lauf, der Ulm zur Auszeit zwang. Auch nach dieser bekamen die Hausherren keinen Fuß ins Spiel, die Barockstädter hielten das Tempo weiterhin unfassbar hoch und bauten ihre Führung aus (12:27; Q1). Im zweiten Viertel besserten sich die jungen Uuulmer sichtbar. Am defensiven Ende des Parketts wurde die Energie spürbar erhöht und Steals verhalfen den Doppelstädtern zählbares zu kreieren. Offensiv lief der Ball auch deutlich besser und durch das konsequente Attackieren des Korbs belohnten sich die Hausherren von der Freiwurflinie. Demnach verkürzten die Orangenen zur Pause deutlich (37:42; Q2).
Die richtige Lösung gefunden und gewonnen
Ludwigsburg kam besser aus der Kabine und schraubte den Vorsprung mit drei schnellen Dreiern wieder ins zweistellige. Doch die Antwort der jungen Uuulmer ließ nicht lange auf sich warten. Die aggressive Verteidigung der Hausherren war erneut der Katalysator für gute Abschlüsse auf der anderen Seite. Knappe vier Minuten vor Ende des dritten Viertels schafften die Doppelstädter dann den langersehnten Führungswechsel (65:57; Q3). Im Schlussviertel zeigten die Gäste weiter Wille, ein Comeback noch zu schaffen, doch Namori Omog hatte nahezu immer eine passende Antwort parat. Ludwigsburg ließ nun zunehmend auch einfache Gelegenheiten aus. Mit guter Ballbewegung und passendem Einsatz nutzte die OrangeAcademy dies gnadenlos aus. Letztendlich erstickten die eiskalten Uuulmer jede letzte Ludwigsburger Hoffnung im Keim (79:70; Q4).
Ludwigsburg kam besser aus der Kabine und schraubte den Vorsprung mit drei schnellen Dreiern wieder ins zweistellige. Doch die Antwort der jungen Uuulmer ließ nicht lange auf sich warten. Die aggressive Verteidigung der Hausherren war erneut der Katalysator für gute Abschlüsse auf der anderen Seite. Knappe vier Minuten vor Ende des dritten Viertels schafften die Doppelstädter dann den langersehnten Führungswechsel (65:57; Q3). Im Schlussviertel zeigten die Gäste weiter Wille, ein Comeback noch zu schaffen, doch Namori Omog hatte nahezu immer eine passende Antwort parat. Ludwigsburg ließ nun zunehmend auch einfache Gelegenheiten aus. Mit guter Ballbewegung und passendem Einsatz nutzte die OrangeAcademy dies gnadenlos aus. Letztendlich erstickten die eiskalten Uuulmer jede letzte Ludwigsburger Hoffnung im Keim (79:70; Q4).