Suchen
Sa, 19.10.2019

Freiwürfe werden zum Verhängnis

53:58-Niederlage: Die OrangeAcademy kämpft sich im Schlussviertel gegen Coburg zwar zurück, lässt an der Freiwurflinie jedoch letztendlich zu viele Punkte liegen.

Auch nach dem fünften Spieltag wartet die OrangeAcademy weiter auf den ersten Heimsieg der Saison: Gegen den BBC Coburg verfallen die Ulmer in alte Muster und verlieren ein am Ende enges Spiel mit 53:58. „Leider haben wir uns mit dem zwischenzeitlichen Rückstand heute wieder ein Loch gegraben, aus dem wir am Ende nicht heraus gekommen sind. Auch wenn wir defensiv insgesamt eine verbesserte Leistung gezeigt haben, können wir mit unserem Offensiv-Spiel nicht zufrieden sein. Ausschlaggebend war am Ende auch unsere schwache Freiwurfquote“, analysiert Head Coach Anton Gavel nach dem Spiel. Mit nur zwei von 24 getroffenen Dreiern und 15 von 30 getroffenen Freiwürfen bleiben die Donaustädter im Angriff weit unter ihren Möglichkeiten und müssen nach fünf Spielen zum ersten Mal in der Saison eine negative Bilanz verbuchen (zwei Siege, drei Niederlagen). 
Latrell Großkopf gelangen am Samstag 7 Punkte und 6 Rebounds. Foto: Harry Langer
Spielverlauf:

Nachdem der in den letzten Wochen stark aufspielende Moritz Krimmer die Partie mit  einem Korbleger eröffnete, gehörte die Anfangsphase zunächst den Gästen: Ein Coburger 12:2-Lauf veranlasste Head Coach Anton Gavel nach vier Minuten die erste Auszeit zu nehmen (4:12). Durch Punkte von Routinier Nils Mittmann und den beiden Youngstern Latrell Großkopf und Zach Ensminger kamen die Ulmer nach dieser ersten Unterbrechung dann aber wieder etwas näher heran (12:16, 8.). Doch bis zum Ende des ersten Viertels stellten die Oberfranken den alten Acht-Punkte-Vorsprung wieder her (14:22). Mit einem Korbleger (16:22, 11.)  war es wiederum Krimmer, der das zweite Viertel und die Bemühungen der OrangeAcademy, das Spiel enger zu gestalten, einläutete. Bis auf fünf Zähler kamen die Ulmer in dieser Phase des Spiels heran (19:24, 13.), verpassten es jedoch in der Folge nachzulegen. Bis zum Gang in die Kabine verschafften sich die Coburger so wieder etwas Luft und führten nach 20 Minuten mit 24:33.

Und auch nach dem Seitenwechsel behielt der Tabellenletzte erst einmal die Kontrolle über das Spielgeschehen: Mit einem 10:4-Lauf in den ersten sechs Minuten des dritten Viertels baute die Mannschaft von Head Coach Ulf Schabacker ihre Führung auf 15 Punkte aus (28:43). Die Ulmer brauchten bis zum Ende des dritten Abschnitts, bis sie wieder in die Spur fanden: Doch dann erzielten die Donaustädter 14 Punkte und ließen in der Defensive nur fünf Zähler zu, sodass der Vorsprung der Coburger nach 35 gespielten Minuten nur noch sechs Punkte betrug (42:48). Und auch in der Crunchtime ließen die Ulmer zunächst nicht locker: Ein Dunk von Chrissi Philipps gefolgt von einem Korbleger durch Aleksa Bulajic verkürzten den Spielstand auf 48:51 (38.). Doch die Coburger fanden in den Schlussminuten nochmal eine Antwort und brachten sich 50 Sekunden vor Schluss mit fünf Punkten in Front (50:55). Christoph Philipps konnte den Score mit einem Korbleger und anschließendem Bonus-Freiwurf zwar zunächst noch einmal auf 53:55 verkürzen, doch die folgenden vier Freiwürfe des Ulmers gingen allesamt daneben. Die Gäste verwandelten hingegen drei ihrer letzten vier Versuche von der Linie und brachten den Auswärtserfolg damit ins Ziel. 
Zum News-ArchivZum Spielplan
Ihr Browser ist leider veraltet.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen. Den Browser jetzt aktualisieren

×