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Sa, 21.09.2019

Auftakt-Krimi bringt ersten Sieg ein

Die OrangeAcademy gewinnt bei Anton Gavels Einstand mit 72:75 (41:39) im Auswärtsspiel gegen die Basketball Löwen Erfurt.

Erstes Spiel, erster Sieg: Nach einer nervenaufreibenden Schlussphase, in der die Erfurter Gastgeber um ein Haar die Overtime erzwungen hätten, gelingt den jungen Uuulmern ein 72:75-Auswärtserfolg zum Auftakt in die ProB-Saison 2019/2020. „Glückwunsch an die Jungs, das war heute eine starke Teamleistung. Auswärts mit einem Sieg in die Saison zu starten, ist natürlich großartig. Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir defensiv die richtigen Entscheidungen getroffen und uns am Ende durchgesetzt“, freut sich Head Coach Anton Gavel, der damit siegreich in seine Karriere als Trainer startet. Angeführt vom überragenden Chrissi Philipps, der 21 Punkte, 7 Assists und 7 Rebounds beisteuerte, ließen sich die Donaustädter vom Schlussspurt der Thüringer nicht beirren und können die neue Spielzeit mit einem Erfolg einläuten.

Harter Kampf um den Ball. Foto: Duehse
Spielverlauf: 
Die jungen Ulmer, die mit Nils Mittmann, Christoph Phillipps, Marius Stoll, Zach Ensminger und Nat Diallo starteten, legten in der Offensive los wie die Feuerwehr und gingen nach zwei schnellen Dreiern durch Chrissi Philipps und Zach Ensminger schnell mit 0:6 (2.) in Führung. Weitere Punkte von Philipps und Nils Mittmann stellten die erste zweistellige Führung (14:4, 6.)  für die Gäste her und zwangen die Erfurter zur ersten Timeout. Die starke Defensivleistung der ersten Minuten ließ in der Folge jedoch nach, wodurch die Basketball Löwen bis zum Ende des ersten Viertels auf 21:17 heran kamen.   

Im zweiten Viertel gelang es den Hausherren dann, den Schwung aus den letzten Minuten des ersten Abschnitts mitzunehmen und sich nach 15 Minuten die erste Führung zu erspielen (27:26). Vor allem am offensiven Brett erkämpften sich die Thüringer immer wieder zweite Chancen (9 Offensivrebounds in der ersten Halbzeit) und machten den Gästen aus Ulm damit das Leben schwer. Auch nach einer Auszeit von Anton Gavel brauchten die Donaustädter eine Weile, um wieder in ihr Spiel zu finden. Nachdem die Gastgeber zwischenzeitlich mit 35:26 führten (16.) brachten Punkte von Großkopf und Krimmer die Ulmer wieder auf vier Punkte heran (35:29). Mit 41:39 ging es dann in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich zunächst offen, ehe Moritz Krimmer mit seinen Punkten ein Ulmer Hoch initiieren konnte und nach 24 Minuten die Führung zurückeroberte (45:46). Fünf aufeinanderfolgende Punkte von Chrissi Philipps erhöhten die Ulmer Führung dann auf 45:51 (27.). Eine Aneinanderreihung von Ballverlusten und verpassten Würfen ermöglichte den Erfurtern jedoch den Weg zurück ins Spiel, die das dritte Viertel mit einem 13:5-Run beenden konnten (58:56, 30.). 

Nachdem sich im letzten Viertel zunächst beide Mannschaften schwer taten, den Korb zu treffen, waren es die Ulmer, die das Spiel an sich rissen. Zach Ensminger, Nat Diallo und der überragende Chrissi Philipps entfachten mit ihren Punkten einen 14:5-Lauf (63:70, 37.). Obwohl die Erfurter in der Crunchtime noch einmal alles in die Waagschale warfen und bis auf zwei Punkte heran kamen (72:74, 39.) behielten die Ulmer am Ende die Nerven. Ein Erfurter Dreier, der die Overtime bedeutet hätte, fand erst nach dem Ertönen des Buzzers den Weg in die Reuse, sodass sich die Ulmer über ein am Ende denkbar knappes, aber verdientes Endergebnis von 72:75 freuen durften. 
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