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Das Warten hat ein Ende – die Play-offs beginnen !



Sie sind die Highlights einer jeden Saison oder einfach nur der pure Basketball-Wahnsinn: Am kommenden Sonntag beginnen die diesjährigen Play-offs in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Im Achtelfinale bekommen es die Weißenhorn Youngstars mit den Spot Up Medien Baskets Braunschweig zu tun, die die reguläre Saison auf dem sechsten Tabellenplatz der ProB-Nord abgeschlossen haben. Achtung: Spielbeginn in der Dreifachturnhalle im ersten von möglichen drei Spielen ist bereits um 15.30 Uhr und nicht wie ursprünglich geplant um 17.30 Uhr.


Gleich zu Beginn der Aufstiegsrunde 2012/2013 dürfen sich die Weißenhorner Anhänger auf ein wahres Sport-Spektakel freuen. Sowohl die Youngstars als auch die Baskets stehen für einen schnellen, attraktiven und vor allem erfolgreichen Basketball. Die Bilanz beider Mannschaften aus den vergangenen Wochen kann sich durchaus sehen lassen: Sie gewannen jeweils fünf der letzten sieben Spiele und zählen damit zu den Teams der Stunde. Ein Hauptgrund für den Erfolg sind auf beiden Seiten die vielen hochkarätigen Talente, die es so geballt nur bei wenigen Vereinen zu sehen gibt. Zu einem unvergesslichen Basketball-Erlebnis wird darüber hinaus der ganz spezielle Play-off-Charakter beitragen – nur Siege zählen in der kurzen Best-of-Three-Serie, um das Ticket für das Viertelfinale zu lösen. „Die Vorfreude auf die Play-offs ist bei den Spielern und bei mir sehr groß. Es ist toll, in der ersten Runde den Heimvorteil zu haben“, sagt der Weißenhorner Trainer Tim Lewis. Auch Sportdirektor Artur Kolodziejski kann den Beginn der Aufstiegsrunde kaum erwarten und hebt die Bedeutung der Partien für die Entwicklung der Nachwuchsspieler hervor: „Durch die Play-offs können unsere Jungs wichtige Erfahrungen für ihre weitere Basketball-Laufbahn sammeln. Die Serien sind einfach etwas anderes als der gewöhnliche Liga-Alltag, weil man sich sehr gut auf den Gegner einstellen kann.“

Mit Spannung erwarten viele Basketballexperten, wie sich die Weißenhorner Nachwuchsspieler im direkten Vergleich mit ihren Braunschweiger Kollegen schlagen werden. Insbesondere im Spielaufbau können sich die Zuschauer auf der hochinteressantes Duell einstellen. Dort trifft Doppellizenzler Till Jönke auf das Braunschweiger Supertalent Dennis Schröder. Mit seinen erst 19 Jahren ist er der Dreh- und Angelpunkt bei den Baskets und kommt im Schnitt auf 23,5 Punkte pro Partie. Aber nicht nur in der ProB zählt er zu den besten Point Guards: Auch in der BBL hat sich der Sohn eines Deutschen und einer gambischen Mutter bereits durchgesetzt und ist einer der wichtigsten Leistungsträger bei den New Yorker Phantoms Braunschweig, die mit den Baskets kooperieren. Mit schier unglaublichen Statistiken macht der Youngster in der höchsten deutschen Spielklasse auf sich aufmerksam: Im Heimspiel gegen Ludwigsburg erzielte er zum Beispiel 20 Punkte, in München holte er acht Rebounds. Mit 12,5 Punkten im Schnitt ist er schon jetzt zweitbester Werfer der Braunschweiger BBL-Mannschaft.

Erste Erfahrungen bei der Nationalmannschaft durfte der 1,86-Meter große Spieler bereits im vergangenen Sommer sammeln, als ihn der damalige Bundestrainer Svetislav Pesic zu einem Lehrgang einlud. Lewis:„Schröder ist ein großartiges deutsches Talent und ein wichtiger Faktor im Braunschweiger Spiel. Wir dürfen aber nicht den Fehler machen, uns nur auf ihn zu konzentrieren.“ Aufpassen sollten die Youngstars auch auf Spieler wie Small Forward Howard Sant-Roos (20,8 ppg und 6,7 rpg) oder Center Erik Land (11,3 ppg und 6,6 rpg), die ebenfalls maßgeblich an der guten Braunschweiger Spielzeit beteiligt waren. Nicht mehr im Kader der Braunschweiger steht US-Guard Steven Bennett, der inzwischen nach Australien gewechselt ist. „Durch den Abgang Bennetts ist die Situation bei den Baskets ähnlich wie bei uns nach dem Wechsel von Myles Hesson zu ratiopharm ulm“, so Kolodziejski. Der Sportdirektor ist sich sicher, dass die Youngstars aber auch ohne Hesson für Furore in den Play-offs sorgen können. „Die Spieler haben sehr gut zueinander gefunden und zeigen alle sehr viel Leidenschaft. Ich bin mir sicher, dass wir für die anstehenden Aufgaben bereit sind!“ Diese Meinung vertritt auch Trainer Lewis, der sein Team intensiv auf den Gegner vorbereitet hat: „Die Stimmung in der Mannschaft ist super. Wir haben die Niederlage in Langen aufgearbeitet und wissen jetzt, was wir am Sonntag besser machen müssen.“ Der Youngstars-Coach hofft im ersten Play-off-Spiel auf eine volle Dreifachturnhalle und setzt darauf, dass die Fans als sechster Mann das Team von ersten Sekunde bis zur Schlusssirene lautstark unterstützen werden.


Heimspiel-Infos:
Karten für den Basketball-Leckerbissen Weißenhorn – Braunschweig gibt es bei Intersport Wolf (Memmingerstraße 11, Weißenhorn). Angeboten werden auch exklusive Courtside-Plätze direkt am Spielfeldrand. Des Weiteren können die Courtside-Tickets am Samstag ab 9 Uhr auf dem Weißenhorner Wochenmarkt erworben werden, wo der Fanclub Fanatics mit einem Infostand vertreten ist. Jeder, der bei dieser Aktion eine Karte erwirbt, bekommt zusätzlich von den Fanatics einen Basketball geschenkt. Von 10 bis 12 Uhr wird es am Samstag außerdem eine Autogrammstunde mit den Spielern Brian Butler, Michael Dorsch und Michael Müller auf dem Wochenmarkt geben. Karten an der Abendkasse werden auch am Sonntag ab 14 Uhr angeboten. Saisonticketinhaber von ratiopharm ulm erhalten auch in den Play-offs 50 Prozent Rabatt. Dauerkarten von den Weißenhorn Youngstars verlieren mit Ausnahme der Sponsorenkarten in der Aufstiegsrunde ihre Gültigkeit.

Die Fans dürfen sich beim ersten Play-off-Spiel auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen: In den Auszeiten und in der großen Pause werden mehrere Gruppen der Dance Academy Ulm in der Dreifachturnhalle für Unterhaltung sorgen. Darüber hinaus wird es wieder ein spannendes Gewinnspiel geben, bei dem die Fans eine Uhr im Wert von mehr als 100 Euro abstauben können.

Bericht: Matthias Sauter

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