BREAKING NEWS

Youngstars starten als Tabellendritter in die Play-offs


Die Weißenhorn Youngstars haben die reguläre Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB mit einer Niederlage beendet. Beim TV Langen verloren sie mit 56:64 (30:36) und mussten dadurch den zweiten Tabellenplatz an die Giraffen abgeben. Als Tabellendritter der Schlusstabelle treffen die Youngstars nun in den Play-offs auf die Baskets Braunschweig, die die Spielzeit der ProB-Nord auf dem sechsten Rang beendet haben. Das erste Spiel der Aufstiegsrunde steigt am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) in der Weißenhorner Dreifachturnhalle.


Da wäre gestern Abend mehr drin gewesen für die Youngstars. Im zweiten Spiel nach dem Wechsel von Myles Hesson zu ratiopharm ulm schlugen sich die Fuggerstädter über weite Strecken wacker und hielten die Partie bis wenige Minuten vor der Schlusssirene offen. Allerdings hatten die Weißenhorner im gesamten Spiel mit einer schlechten Wurfausbeute zu kämpfen – von der Dreierlinie trafen sie bei 15 Versuchen nur einen Wurf. „Unsere Wurfquote war heute einfach zu schwach, um ein Spitzenteam wie Langen zu schlagen. Drei Dreier haben uns schlussendlich zum Sieg gefehlt“, analysierte Jochen Seif, der die Mannschaft als Betreuer nach Langen begleitete. Probleme hatten die Youngstars darüber hinaus bei den offensiven Rebounds: Langen schnappte sich 20 Korbabpraller, das Team von Tim Lewis lediglich neun Stück. „Der Gegner konnte sich immer wieder zweite Chancen erarbeiten und dadurch auch nach verlegten Würfen die Angriffe mit Punkte abschließen“, berichtete Seif. Kämpferisch zeigten sich die jungen Wilden aus Weißenhorn dagegen wie schon in der ganzen Saison von ihrer besten Seite. Sogar als die Langener schon mit 15 Punkten Differenz vorne lagen, warfen die Youngstars nicht die Flinte ins Korn und starteten eine beeindruckende Aufholjagd.

Im ersten Viertel bekamen die 150 Zuschauer in der Langener Georg-Sehring-Halle eine ausgeglichene Partie zu sehen. Die Führung für die Youngstars erzielte Center Maksym Shtein, das 2:2 besorgte der Langener Shooting Guard Sebastian Barth. Keines der beiden Teams konnte sich einen Vorsprung erarbeiten, was zur Folge hatte, dass die Führung ständig wechselte. Erst zum Ende des Spielabschnitts wurden die Giraffen etwas überlegener und trafen besser als die Weißenhorner. Nach einem Dreier von Barth hieß es 34 Sekunden vor Viertelende 17:11 für Langen. Im letzten Angriff der ersten zehn Minuten verkürzte Brian Butler per Korbleger auf 17:13. Zu Beginn des zweiten Viertels schien es so, als könnten sich die Giraffen weiter absetzen. Per Dreier erhöhte Malik Cooke zunächst auf 20:13. Doch die Weißenhorner ließen nicht locker und hielten durch Punkte von Shtein und Philip Vojkovic den Anschluss. Allerdings gelang es den Fuggerstädtern nicht, die Führung zu übernehmen. Als Till Jönke 2:09 Minuten vor der großen Pause auf 30:31 verkürzte, hatten die Youngstars in den darauf folgenden Angriffen alle Möglichkeiten, den Spielstand zu ihren Gunsten zu drehen. Das klappte jedoch nicht, da sie knapp zwei Minuten keinen einzigen Wurf trafen. Durch Punkte von Barth und Emeka Erege in den letzten Sekunden des zweiten Viertels lag das Heimteam zur Halbzeit mit 36:30 in Front.

Im Gegensatz zu den Weißenhornern kamen die Langener mit Volldampf aus der Kabine. Sie wollten bereits im dritten Viertel für klare Verhältnisse sorgen und setzten die Youngstars mächtig unter Druck. Nach drei gespielten Minuten führten die Giraffen mit zehn Punkten Differenz (40:30), nach sechs Minuten betrug der Vorsprung satte 15 Punkte (47:32). Die Youngstars schafften es nicht, den Langener Lauf zu stoppen und offensiv Akzente zu setzen. Erst nach einer Auszeit von Tim Lewis kehrte wieder mehr Sicherheit in ihr Spiel zurück. Durch Punkte von Shtein und Jönke starteten sie ihre Aufholjagd. In den letzten vier Minuten des dritten Abschnitts stellten die Fuggerstädter dann den bisherigen Spielverlauf der zweiten Halbzeit völlig auf den Kopf. Sie verteidigten mit mehr Biss und schlossen ihre Angriffe konsequenter als zuvor ab. Bis zum Ende des dritten Viertels kämpften sich die Weißenhorner wieder bis auf sechs Punkte an die Gastgeber heran (48:42 für Langen). Die Youngstars hatten jetzt ihren Rhythmus gefunden und knackten auch im letzten Abschnitt regelmäßig die Langener Verteidigung. Nach einem 10:0-Lauf, zu dem Kay Gausa sechs Punkte beisteuerte, war der Spielstand ausgeglichen (52:52). Allerdings gelang es den Weißenhornern anschließend nicht, in Führung zu gehen. Rechtzeitig zu den letzten Spielminuten knüpften die Giraffen wieder an ihre starke Phase aus dem dritten Viertel an und erspielten sich innerhalb von knapp zwei Minuten ein fünf-Punkte-Polster (57:52). Zwar konnte Gausa den Rückstand auf drei Punkte verkürzen (57:54), jedoch verliefen in der Schlussphase beinahe alle Angriffe der Youngstars im Sande. Besser machten es die Langener, die sich zwischenzeitlich auf zehn Punkte absetzen konnten (64:54) und am Ende mit 64:56 gewannen.


Punkteverteilung:

Weißenhorn Youngstars:
Shtein (16 P.), Jönke (13 P.), Gausa (12 P.), Butler (8 P.), Heberlein (5 P.), Vojkovic (2 P.), Dorsch, Leitner, Müller

Topscorer TV Langen:
Woody (16 P.), Barth (15 P.), Cooke (12 P.)

Bericht:

Matthias Sauter

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung Datenschutzerklärung