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Weißenhorner wollen zweiten Tabellenplatz sichern



Generalprobe vor den Play-offs: Am Samstag bestreiten die Weißenhorn Youngstars beim TV Langen ihre letzte Partie in der regulären Saison (19.30 Uhr). Bevor es am 17.03. mit den K.o.-Spielen weitergeht, möchten die Fuggerstädter die reguläre Spielzeit der ProB-Süd mit dem 15. Sieg beenden und weiteres Selbstvertrauen für die anstehende Aufstiegsrunde tanken. Darüber hinaus haben die Youngstars mit den Giraffen noch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, welches sie nach einer schwachen Leistung mit 78:86 verloren.

Bereits vor dem letzten Spieltag ist der Heimvorteil der Weißenhorner in den Play-offs in trockenen Tüchern. Da die Licher Basket-Bären am Sonntagabend überraschenderweise in Dresden eine 75:80 Niederlage einstecken mussten und nun zwei Siege Rückstand auf die Youngstars haben, ist dem Team von Tim Lewis ein Platz unter den ersten vier Mannschaften nicht mehr zu nehmen. Dies bedeutet, dass die Fuggerstädter am 17.03.2013 um 17.30 Uhr mit einem Heimspiel in der Dreifachturnhalle in die Aufstiegsrunde starten. Sofern die best-of-three-Serie nach zwei Partien noch nicht beendet sein sollte, würde das alles entscheidende dritte Spiel am 26.03. oder 27.03. wiederum in Weißenhorn steigen. „Es macht einen riesigen Unterschied aus, ob man zweimal auswärts oder zu Hause spielt. Durch den Heimvorteil haben wir weniger Reisebelastungen und können auf die Unterstützung unserer Fans setzen “, sagt Youngstars-Coach Tim Lewis. Auf welchen Gegner aus der ProB-Nord die Weißenhorner treffen, wird erst am Samstagabend um 21.30 Uhr feststehen. Zu den heißen Kandidaten zählen die Herzöge Wolfenbüttel – sie sind derzeit Tabellensiebter der ProB-Nord. Beide Mannschaften kennen sich noch bestens aus der vergangenen Saison, als sie in den Play-downs aufeinandertrafen. Das bessere Ende hatten damals die Weißenhorner, die die Serie in nur zwei Spielen gewinnen konnten.

Ob die Fuggerstädter tatsächlich wieder gegen die Niedersachsen antreten müssen, ist auch vom Ausgang der Begegnung in Langen abhängig. Die Giraffen gehören in der laufenden Saison genauso wie die Youngstars zu den Spitzenteams der Liga und haben sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. In vier der letzten fünf Spiele fuhren die Hessen Siege ein, lediglich gegen Spitzenreiter Rhöndorf gab es nichts zu holen. Auffällig ist, dass die Giraffen gerade in knappen Spielen am Ende die Nerven behalten: In den vergangenen drei Partien betrug der Vorsprung nach der Schlusssirene nie mehr als fünf Punkte, vor allem an der Freiwurflinie zeigten sich die Schützlinge von Head Coach Ty Shaw in den letzten Sekunden treffsicher. Stark besetzt sind die Langener unter den Körben. Die US-Amerikaner Martinis Woody (13,7 ppg und 9,5 rpg) und Malik Cooke (14,8 ppg und 5,5 rpg) greifen stets jede Menge Rebounds ab und punkten zuverlässig. Voll eingeschlagen hat in dieser Saison auch Power Forward Tobias Jahn, der bereits in der Saison 2005/2006 für den TVL auflief. Der ehemalige Ehinger kommt auf 12,3 Punkte und 6,9 Rebounds im Schnitt. Auf ein besonderes Wiedersehen darf sich am Samstag der Weißenhorner Center Maksym Shtein freuen: Er trifft in Langen auf seinen langjährigen Ulmer Teamkollegen Emeka Erege. Der ehemalige Kapitän der ratiopharm-Korbjäger, der sich zuletzt seinem Hochschulabschluss widmete, trainiert seit Januar mit den Hessen und gab vor zwei Wochen gegen Leitershofen sein Debüt.

Gegen die äußerst heimstarken Langener – insgesamt verloren sie in dieser Saison nur eine Partie zu Hause – stellt sich Tim Lewis auf ein hartes Stück Arbeit ein. „Langen hat sehr talentierte deutsche und amerikanische Spieler, die sich perfekt ergänzen. Sie agieren sehr diszipliniert und werden uns alles abverlangen“, ist sich Lewis sicher. Trotz der schweren Aufgabe wollen sich die Youngstars nicht unterkriegen lassen und durch einen Auswärtssieg den zweiten Tabellenplatz sichern. „Außerdem geht es darum, mit einer guten Vorstellung den Aufwärtstrend zu bestätigen“, sagt Sportdirektor Artur Kolodziejski. Wichtig wird die Partie unter anderem für Aufbauspieler Till Jönke, der zuletzt zweimal wegen einer starken Erkältung fehlte. „Ich hoffe, dass er am Samstag wieder komplett fit ist und die notwendige Spielpraxis für die Play-offs sammeln kann“, betont Kolodziejski. Gespannt sein darf man auch auf die Vorstellung von Flügelspieler Brian Butler. Er lieferte gegen Frankfurt sein bestes Saisonspiel ab und kam auf 18 Punkte sowie zehn Rebounds. Die junge Liga honorierte die tolle Leistung des 21-Jährigen mit der Auszeichnung „Spieler des Tages“ und lobte dabei seine gute Wurfquote aus dem Feld (63,6 Prozent). „Brian hat sich diese Anerkennung mehr als verdient, da er im Spiel und Training immer unermüdlichen Einsatz zeigt und hart dafür arbeitet, um noch besser zu werden. Speziell defensiv hat er in den letzten fünf Partien einen hervorragenden Job gemacht“, sagt Lewis über den Weißenhorner Publikumsliebling.

Bericht:

Matthias Sauter

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