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Youngstars gewinnen das Duell der Nachwuchsteams



Es läuft wieder bei den Weißenhorn Youngstars: Das Team von Trainer Tim Lewis zeigte sich gestern bestens erholt von der hohen Niederlage in Lich und gewann gegen die Fraport Skyliners Juniors aus Frankfurt mit 75:62 (39:34). Wie schon vergangene Woche fehlte der immer noch erkältete Aufbauspieler Till Jönke. Er stand zwar auf dem Mannschaftsbogen, wurde aber von Trainer Tim Lewis nicht eingesetzt. Darüber hinaus musste die Mannschaft zum ersten Mal in der Saison ohne dem Briten Myles Hesson auskommen, der am Freitag zu ratiopharm ulm wechselte.


180 Gegenpunkte in zwei Partien waren zu viel für Tim Lewis. Um gegen Frankfurt etwas reißen zu können, forderte er von seinen Spielern eine deutlich konzentriertere Verteidigung. Wie sich gestern Abend herausstellte, stieß der Appell des Weißenhorner Coaches auf offene Ohren. „Jeder Spieler hat heute deutlich intensiver als in den letzten beiden Partien verteidigt und bis zum Umfallen gekämpft“, freute sich Lewis. Hoch zufrieden war der Coach unter anderem mit dem erst 16-jährigen Nachwuchsspieler Michael Dorsch, der mehr als zehn Minuten auf dem Spielfeld stand. „Michael hat heute gezeigt, dass er schon jetzt in der ProB mithalten kann und großes Talent mitbringt.“ Durch Hessons Wechsel zu Ulm und dem Ausfall von Jönke spielte gegen Frankfurt eine Weißenhorner Truppe, die es in dieser Zusammensetzung bislang nur selten in der ProB zu sehen gab. Probleme im Zusammenspiel hatten die jungen Wilden aber keinesfalls, was Lewis nach der Partie positiv hervorhob: „Die ausgeglichene Punkteverteilung ist ein Beweis dafür, dass das Team gut harmoniert.“

Der Start der Youngstars in die Partie war vielversprechend: Center Maksym Shtein erzielte aus der Distanz die Führung, nur wenige Sekunden später erhöhte Brian Butler auf 5:0. Im weiteren Spielverlauf machte der bärenstarke Butler noch weitere 16 Punkte und war am Ende Topscorer der Fuggerstädter. Doch auch die Frankfurter zeigten im ersten Viertel, dass sie nicht zufällig unter den ersten sieben Mannschaften der Liga zu finden sind. Insbesondere zum Ende des Spielabschnitts hatten sie einige gut durchdachte Angriffe auf Lager, durch die sie ihren anfänglichen Rückstand vermindern konnten. Nach einem Dreier von Samir Daks 39 Sekunden vor Viertelende lagen die Weißenhorner nur noch mit drei Punkten in Front (21:18). Nur eineinhalb Minuten nach Beginn des zweiten Abschnitts gingen die Frankfurter zum ersten Mal in der Partie in Führung (21:22). In den Folgeminuten lagen mal die Weißenhorner vorne, mal die Frankfurter. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen, erst zum Ende des Viertels erspielten sich die Fuggerstädter leichte Vorteile. Kay Gausa besorgte per Korbleger die 39:34 Halbzeitführung.

Im dritten Viertel hatten die Weißenhorner ihre beste Phase: Sie legten einen Gang zu und wirkten spritziger als vor der Pause. An der Verteidigung gab es nun überhaupt nichts mehr auszusetzen – immer wieder schafften es die Youngstars, die Gäste zu schlechten Wurfpositionen zu zwingen und ihre Angriffsbemühungen früh zu stören. Richtig deutlich wurde die Führung, nachdem Marcel Heberlein von jenseits der 6,75-Meter Markierung zum 49:38 traf. Durch Punkte von Kay Gausa, Philip Vojkovic und Brian Butler hieß es vor dem finalen Viertel 55:42. Auch in den letzten zehn Minuten konnten die Youngstars den Gegner auf Distanz halten: Nach zwei Dreiern von Vojkovic führten die Weißenhorner mit 61:48. Dank einer souveränen Vorstellung in den letzten Minuten geriet der 14. Saisonsieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Die letzten Punkte für die Weißenhorner Mannschaft, die gestern ausschließlich aus deutschen Spielern bestand, erzielte Nationalspieler Daniel Theis. Er bestritt gegen Frankfurt seine fünfte Partie in der laufenden Saison für die Youngstars und ist somit für die Play-offs spielberechtigt.


Punkteverteilung:
Weißenhorn Youngstars:
Butler (18 P.), Gausa (14 P.), Shtein (13 P.), Vojkovic (13 P.), Heberlein (10 P.), Theis (7 P.), Dorsch, Jönke, Leitner, Müller

Topscorer Frankfurt:
Brown (18 P.), Novak (11 P.), Daks (10 P.)


Text: Matthias Sauter

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