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Doppeltes „H“ zum Start ins Saisonfinale

Mit einem Doppelspieltag in Hanau (Freitag, 20 Uhr) und gegen Hamburg (Sonntag, 16 Uhr, Kuhberghalle) startet die OrangeAcademy in den letzten Monat der ProA-Saison.

Der Start in den letzten Saisonmonat hat es in sich: Mit Partien am Freitag und Sonntag bestreitet die OrangeAcademy am Wochenende den ersten Doppelspieltag der Saison – und das gegen zwei Gegner, deren Anfangsinitiale „H“ sich am besten unter „Hausnummer“ subsumieren lässt. Da ist zunächst der Achtplatzierte Hanau, der das Ulmer Team am Freitag (20 Uhr) mit Playoff-Ambitionen und einer Serie von drei Siegen in der Main-Kinzig-Halle erwartet. Zwei Tage später (Sonntag, 16 Uhr) machen dann die Hamburg Towers ihre Aufwartung in der Kuhberghalle, die nach einem Trainerwechsel noch ein Wörtchen um die Endrunden-Plätze mitreden wollen. Danny Jansson weicht trotz zweier Spiele in weniger als 48 Stunden nicht von seiner Prämisse ab: „Für uns gilt: Ein Spiel nach dem anderen“, so der finnische Head Coach, der für das Wochenende daher einen klaren Plan ausgibt: Bis Freitag gilt die volle Aufmerksamkeit Hanau; erst am Samstag wird sich das Ulmer Team dann im Training und mit Video Sessions explizit mit Hamburg beschäftigen.  

Eines gilt aber für beide Gegner: „Sowohl Hamburg als auch Hanau verfügen über deutlich mehr Kilos als wir“, nennt Jansson den Faktor Physis. Während die WHITE WHINGS mit Chris Brady (2,08 Meter; 9,0 Punkte, 5,0 Rebounds) einen athletischen Big Man stellen, können die Towers mit Enosch Wolf (2,15 Meter), Jannik Freese (2,11) und Stefan Schmidt (2,07) gleich drei Center-Türme aufbieten. „Hamburg ist wahrscheinlich das physischste Team der Liga“, so Danny Jansson, der überrascht war, „dass wir im Hinspiel das Rebound-Duell gewinnen konnten. Wenn uns das noch einmal gelingt, haben wir eine Chance.“

Zunächst erwartet die Ulmer im hessischen Hanau aber vor allem eines: viel Shooting-Power. „Gerade Luquon Choice ist ein herausragender Schütze“, sagt Jansson über den US-Amerikaner, der im Schnitt über 45 Prozent seiner 6,5 Dreier-Versuche pro Spiel trifft. Um Choice herum wirbeln mit dem Ex-Ulmer Till Jönke (14,1 Punkte) und Chase Adams (12,6) zwei starke Ballhandler, die die OrangeAcademy schon beim 76:95 im Hinspiel vor arge Probleme stellten.

Die Towers kommen unterdessen aus der schwierigsten Phase der jungen Club-Geschichte. Nach nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen sind die Hamburger, die vor der Saison als Mitfavorit auf den Aufstieg galten, von Platz drei bis auf Rang elf zurückgefallen. Die Wende soll nun der bisherige Assistenz-Trainer Benka Barloschky herbeiführen, der unlängst Hamed Attarbashi als Head Coach beerbte. Bei der knappen 73:79-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Crailsheim deutete sich bereits an, dass mit den Hansestädtern im Saisonendspurt noch zu rechnen ist. „Sie haben einen sehr tiefen Kader, Erfahrung und viel Größe“, umreißt Danny Jansson das Profil der Towers.

Quotes

Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy): „Wir wollen dieses Wochenende nicht mit zu viel Bedeutung aufladen: Letztendlich sind es zwei Spiele und zwei Chancen zu punkten. Gegen Hanau mit ihren starken Guards muss vor allem unsere Eins-gegen-Eins-Verteidigung stimmen, gegen Hamburg erwartet uns dagegen ein physischer Battle.“  

Good to know Mit Hanau und Hamburg erwarten Ulm zwei körperbetonte Gegner – nur gut also, dass zwei junge Ulmer Big Men im Februar einen Leistungssprung machen konnten. Während Till Pape über die letzten drei Spiele mit durchschnittlich 15,3 Punkten glänzte, überzeugte Nico Bretzel mit 10,3 Zählern sowie 8,7 Rebounds. 

Foto Harry Langer

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