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Nichts zu holen gegen die NINERS

Die OrangeAcademy gerät gegen Chemnitz schnell ins Hintertreffen und kann bei der 64:86-Niederlage das Fehlen von Topscorer David Krämer nicht kompensieren.

Der Februar bleibt ein bitterer Monat für die OrangeAcademy. Nach den hohen Niederlagen gegen Crailsheim und Hagen war für den Aufsteiger auch gegen die NINERS Chemnitz am Samstagabend ein Sieg außer Reichweite – und das lag nicht zuletzt am Start: Ohne den verletzten David Krämer kam das jüngste Team der Liga vor 500 Zuschauern am Kuhberg offensiv nicht in die Gänge und sah sich nach 12 Minuten mit einem 14:32-Rückstand konfrontiert. Symptomatisch neben der schwachen Wurfausbeute: Das Offensivrebound-Verhältnis (0:7). „Wir haben schlecht angefangen und die nötige Physis vermissen lassen“, so Kapitän Nils Mittmann nach der 64:86-Niederlage. In der zweiten Hälfte stemmten sich die Ulmer – angeführt von Till Pape (19 Punkte) – dann energisch gegen die Niederlage, doch die Hypothek erwies sich als zu hoch. „Uns fehlt momentan die Lockerheit“, so Mittmann. „Vieles ist verkrampft – das hat man unserem Spiel vor allem in der ersten Hälfte angesehen“, analysierte der Routinier.

Spielverlauf: Das Ulmer Team startete gegen Chemnitz mit einer Zonen-Verteidigung – ohne Erfolg: Weil die Gäste aggressiv auftraten und sich viele zweite Wurfchancen sicherten, stand nach 4 Minuten ein 5:12 auf der Anzeigetafel. Offensiv blieb ebenfalls vieles Stückwerk auf Ulmer Seite, während Chemnitz die Räume an den Dreierlinie für 5 Treffer im ersten Viertel nutzte. Bezeichnend: Mit der Viertelsirene traf Joe Lawson zum 14:26-Zwischenstand. Mit einem 0:6-Start in den zweiten Durchgang erhöhten die Sachsen direkt weiter auf 14:32 (12.). Nils Mittmann und Marcell Pongo weckten ihr Team dann mit einem 5:0-Konter auf – doch es blieb ein kurzes Aufbäumen: Zu selten kam das Ulmer Teamspiel in Gang, und defensiv waren Pongo und Co. häufig einen Schritt zu langsam. Die Folge: Ein 18-Punkte-Rückstand zur Halbzeit (27:45).

Doch auch nach der Pause kam das Ulmer Spiel nur schwer in die Gänge: Es dauerte vier Minuten, ehe Till Pape per Korbleger und anschließendem Dreier die ersten Ulmer Feldkörbe des Viertels erzielte (33:53, 25.). Apropos Pape: Der 20-jährige Big Man war der Aktivposten im Ulmer Spiel und leitete mit zwei weiteren Körben einen 7:0-Run der Schwaben ein, der den Rückstand erstmals wieder unter die 20-Punkte-Marke drückte (48:63, 29.). Doch Chemnitz zog die Zügel rasch wieder an: Die Gäste – angeführt vom starken Mazurczak –  kamen mit einem 12:0 aus der letzten Viertelpause, der die NINERS-Führung wieder in komfortable Regionen brachte (49:77, 33.). Nach einer Auszeit drehte die OrangeAcademy das Momentum wieder auf ihre Seite, doch mehr als Ergebniskosmetik war in den Schlussminuten nicht drin.   

Quotes
Danny Jansson (Head Coach OrangeAcademy): „Wir haben in den ersten fünf Minuten sieben Offensiv-Rebounds hergeschenkt – das darf uns nicht passieren. Das war leider charakteristisch für die ersten Minuten, in denen wir defensiv nicht gut genug waren. Nachdem wir früh mit 15 Punkten hinten lagen, war es sehr schwer zurückzukommen. Ohne David hat uns im Angriff dann auch die Scoring-Gefahr gefehlt, um noch einen Run zu starten.“

Es spielten: Till Pape (19 Punkte), Nils Mittmann (11), Marcell Pongo (9, 6 Rebounds), Marius Stoll (6), Nicolas Bretzel (6, 8 Rebounds), Joschka Ferner (4), Nicolas Möbus (3), Zach Ensminger, Christoph Philipps, Björn Rohwer (je 2), Tim Köpple, Jason George. 

Foto: Langer.

 

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